Die langjährigen Hypo Equity-Vorstände Harald Pöttinger und Omer Rehman übernehmen Anteile - Hypo Landesbank bleibt unverändert in Hypo Equity Unternehmensbeteiligungen AG (HUBAG) investiert.
Bregenz, am 16. Juni 2010 – Die Hypo Landesbank Vorarlberg verkauft ihren 84-prozentigen Anteil an dem Eigenkapitalfinanzierer Hypo Equity Management AG mit Sitz in Bregenz. Die Gesellschaft steht dann zur Gänze im Eigentum des Managements (55 Prozent Pöttinger, 45 Prozent Rehman) und wird in Zukunft unter dem Namen Alpine Equity® firmieren. Über den Kaufpreis wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.
Bank bleibt Investor
Unabhängig vom Verkauf der Anteile an der Management-Gesellschaft bleibt die Hypo Landesbank unverändert mit ca 30 Prozent in der von der Alpine Equity Management AG betreuten Hypo Equity Unternehmensbeteiligungen AG (Hubag) investiert.
Die Hypo Equity Management AG und die Hypo Equity Unternehmensbeteiligungen AG wurden 1999 mit dem Ziel gegründet, klein- und mittelständische Unternehmen mit Eigenkapital auszustatten. Aktuell betreut die Hypo Equity Management AG über die Hypo Unternehmensbeteiligungen AG rund 20 Portfoliounternehmen mit einem Volumen von rund 90 Millionen Euro, darunter unter anderem den Vorarlberger Dentalspezialist Amann Girrbach. „Es war sinnvoll, dass die Hypo Landesbank Vorarlberg in den ersten Jahren die Management-Gesellschaft als Mehrheitseigentümer begleitet hat. Nun sehen wir größere Chancen für beide Seiten, das Management von unserem Engagement als Investor zu trennen. Damit ist zudem eine Gleichstellung mit anderen Investoren sichergestellt“, erklärt Jodok Simma, Vorstandsvorsitzender der Hypo Landesbank Vorarlberg. Neben den Hypo Landesbanken Vorarlberg und Tirol zählen auch die Volksbank Vorarlberg, österreichische Versicherungen sowie Privatstiftungen und das Management zum Investorenkreis.
Positionierung als unabhängige Managementgesellschaft
„Der Aktionärswechsel ermöglicht uns am Markt eine noch stärkere Positionierung als unabhängige Gesellschaft“, erklären Pöttinger und Rehman. Denn international sei es in der Private Equity-Branche unüblich, dass investierte Banken auch gleichzeitig die Anteile an der Management-Gesellschaft halten. Der Fokus hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend auf branchen- und länderübergreifende Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligungen bei etablierten mittelständischen Wachstumsunternehmen gerichtet.